Kittie
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Verfasst am: So Nov 25, 2007 11:25 am Titel: 30 Days of Night |
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30 Days of Night, Roman zum Film
Tim Lebbon, Firouzeh Akhavan-Zandjani und Firouzeh Akhavan- Zandjani
Panini Books 2007-09-13 Broschiert 288 Seiten
Titel: 30 Days of Night
Inhalt/Meinung:
Ich sage es gleich mal zu Anfang - hier handelt es sich um den Roman,
welcher auf dem Drehbuch basiert und nicht um den Comic. Den
Comic oder besser gesagt die Comics werde ich vielleicht später zu einer
anderen Zeit und in einen anderen Thread vorstellen.
Der Inhalt ist auch schnell zusammengefasst: die Stadt Barrow liegt soweit
im Norden das dort jedes Jahr für 30 Tage Nacht herrscht.
Genau diese 30 Tage werden Vampire benutzen um die Stadt zu
überfallen und alle Einwohner Barrows töten. Aber eine kleine Gruppe von
Menschen schafft es den Vampiren zu entkommen und sich zu verstecken
und wenn nötig werden sie auch um ihr Überleben kämpfen...
Ich hab ja schon einige Bücher gelesen, aber noch nie las ich ein Buch in
dem so viel Splatter und Gore vorkam. Und ich bin froh, dass die Zensur
bei Büchern eher gering ist, denn was hier abgeht ist wirklich extrem. Ich
möchte nicht zu detailfreudig werden, aber man kann diese Vampire hier
nur töten, wenn man ihnen den Kopf abtrennt - und hier rollt nicht nur ein
Kopf.
Aber es ist nicht nur das Köpfeabtrennen, sondern die Vampire gehen
auch nicht zimperlich mit den Menschen um und wenn sich das Buch dem
Ende naht und es zum finalen Kampf kommt, fließt reichlich Lebenssaft.
Wo ich das Ende schon ansprach - das es zu einen großen Endkampf
kommen wird, konnte ich mir schon denken, aber das es so kommt wie es
ist, hätte ich nicht mit gerechnet. Aber ich möchte hier nicht spoilern, aber
das Ende ist genial, überraschend und gefällt mir sehr.
Es ist auch verdammt viel Spannung enthalten. Es gibt keine langweiligen
Stellen, kein großes drum herum Gerede, es ist fast immer Action
vorhanden. Aber eben nur fast, denn hier schwingt auch leicht eine
Liebesgeschichte mit und es wird auch gegen Ende hin sehr dramatisch,
aber dies wirkt sich nicht negativ aus. Die innere Anspannung stieg
dadruch sogar ein bisschen mehr bei mir.
Die Vampire sind auch nicht die Klassischen. Sie sterben zwar im
Sonnenlicht und sie brauchen auch Blut und sind übermenschlich stark,
aber mit einem Kreuz kann man ihnen glaube ich nicht kommen - es sei
denn es ist groß genug um ihnen damit den Kopf ab zu schlagen.
Man leidet auch mit den letzten Bewohnern von Barrow mit. Man begleitet
sie die ganzen dunklen kalten Tage und teilt ihre Sorgen und lernt sie
etwas besser kennen. Also sind sie nicht irgendwelche Opfer, sondern
eher Figuren mit denen man eine Art Beziehung aufbaut.
Was gibt es noch zu sagen? Das es sich um den Roman zum Film handelt
wisst ihr schon. Ich selber hab den Film noch nicht gesehen, war aber
schon vor dem Lesen sehr gespannt drauf und nun nach dem Lesen etwas
mehr noch. Jetzt liegt es aber an den Schauspielern ob die mich
überzeugen können - aber ich denke mal schon.
Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen und den Aufdruck
"Vampir-Kinoschocker" kann ich bestätigen - also zumindest
"Vampir-Schocker". Mir ist keine andere Vampirgeschichte bekannt, die
einen ähnlich hohen Splatter/Gorefaktor hat.
Freunde des klassischen Vampirs werden vielleicht etwas enttäuscht sein,
aber ansonsten ist dieser Roman empfehlenswert. _________________ i LooK inTo thE miRrOR ... tHe wHOrE iS aLL i See |
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