Kittie
Anmeldedatum: 27.10.2007 Beiträge: 146
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Verfasst am: Fr Nov 16, 2007 9:14 pm Titel: Clive Barker - Hellraiser |
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Hellraiser
Clive Barker und Joachim Körber
Edition Phantasia 2006-04 Broschiert 128 Seiten
Autor: Clive Barker
Titel:Hellraiser
Inhalt/Meinung:
Frank Cotton holt mit Hilfe eines Zauberwürfels die Zenobiten, Dämonen
aus einer anderen Welt, einer Welt der Schmerzen und grausamen
Gelüsten, in unsere Welt und hofft auf die aller größte Lust des Fleisches,
die ihm bisher verborgen blieb.
Die Zenobiten willigen Franks Wunsch ein und verschaffen ihn Lust,
allerdings ist die Definition der Lust in der Welt der Zenobiten eine ganz
andere als die in unserer Welt und so erlebt Frank Schmerzen - immer nur
Schmerzen und Höllenqualen.
Aber Frank findet einen Weg wieder in unsere Welt zurück zu kommen,
aber dazu braucht er Hilfe und viel Blut. Hilfe wird er auch bekommen,
denn die Frau von Franks Bruder wird ihm helfen.
Clive Barker schrieb hier eine sehr schöne Horrorgeschichte, welche auch
später verfilmt wurde und wo Clive Barker persönlich Regie führte. Dies
war eine sehr gute Entscheidung, aber dazu später noch mehr.
So schön die Geschichte auch ist, ist sie mir irgendwie zu kurz geraten.
Von mir aus hätte die wirklich noch ein paar hundert Seiten länger sein
und ich hätte mich auch drüber gefreut, wenn man etwas mehr über die
Zenobiten hier erfahren würde und Clive Barker war bei der Beschreibung
der Zenobiten auch nicht sehr detailfreudig - immer war nur die Rede von
Entstellungen und Narben; darunter kann man sich alles Mögliche
vorstellen, da hätte Barker wirklich etwas deutlicher werden können.
"Onkel" Pinhead wird zwar in den Grundzügen beschrieben, kommt mir
aber etwas zu kurz im Buch und bei den anderen Zenobiten war leider
auch nicht mehr los. Es hätte wirklich etwas mehr sein können, aber als
Entschädigung sind 3 Zeichnungen von den Zenobiten in dieser Ausgabe
(Edition Phantasia) enthalten.
Dafür mag ich aber auch, dass es viel um Schmerz und Lust geht - zwei
Dinge, die näher bei einander liegen als Manche vielleicht denken mögen.
Es gibt auch viel Blut - wirklich viel Blut und Gore - und das hat Barker
wirklich schön beschrieben und das Barker bei sowas es drauf hat, hat er
schon bei den "Büchern des Blutes" bewiesen. Aber Blut ist ja nicht alles,
denn Spannung zählt auch und diese hier im Buch ist wirklich gut
gelungen. Man taucht mit ab in diese düstere Welt des Schmerzes, trifft
auf Dämonen - auch auf menschliche, man denke da an Julia und auf
einen Mann, der sich aus seinen Samen Stück für Stück wieder neu
produziert, aber dazu braucht er Blut - sehr gut gelungen.
Aber es gibt nicht nur Tod und Verderben im Buch, denn Krista ist hier die
Heldin, aber muss zuerst ein paar unerfreuliche Dinge durchmachen und
wahren Horror erleben.
Wie oben schon erwähnt wurde diese Geschichte auch verfilmt und zum
Glück saß Clive Barker selbst auf den Regiestuhl und dabei ist eine sehr
gute Buchverfilmung entstanden, die mir sogar etwas besser gefällt als
das Buch, weil dort hat man mehr von den Zenobiten hat.
Aber letztendlich kann ich sagen, das Beides - Buch wie Film - für sich sehr
gelungene Werke sind! Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß beim Lesen. _________________ i LooK inTo thE miRrOR ... tHe wHOrE iS aLL i See |
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