Namu
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Verfasst am: Mi Okt 31, 2007 8:38 am Titel: Geliebte Hasardeurin - Georgette Heyer |
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Geliebte Hasardeurin
Autor: Georgette Heyer
Originaltitel: Faro's Daughter
first published 1941
"It is no use asking me, for I don't know, but I fear he must have made her an improper proposal. She says she would like to boil him in oil.
But understand me, Lucius, if you help her to do any such thing you do not enter this house again!"
Als der reiche Mr. Ravenscar von einem Besuch bei seiner Familie zurück nach London kommt, bittet ihn seine Tante Lady Mablethorpe, seinen jungen Neffen Adrian aus den "Klauen" einer Spielsalondame zu befreien. Mr. Ravenscar sieht darin kein Problem, immerhin kann man die Dame ja ausbezahlen, damit sie ihre Ansprüche auf "Herz und Hand" des jungen Lords aufgibt. Das generöse Angebot, das Mr. Ravenscar ihr macht, ruft aber bei Miss Deborah Grantham, besagter Dame, ganz andere Gefühle hervor. Da sie nie mit dem Gedanken gespielt hat, einen grünen Jungen wie Adrian in eine Ehefalle zu locken, fühlt sich sie nun zu einem käuflichen Objekt degradiert und beschließt dem arroganten Mr. Ravenscar eine Lehre zu erteilen... und schon ist die Schlacht in vollem Gange.
"Geliebte Hasardeurin" ist einer von vielen Romanen Georgettes Heyers, die in dre Regency-Zeit in England spielen. Eine Zeit, in denen die Damen noch nach ihrem Riechsalz greifen mußten, wenn in ihrer Nähe jemand fluchte und zum Zeitvertreib der Herren außer der Jagd Duelle und Boxkämpfe zählten.
Die Geschichte folgt einem jungen Mädchen, das wiedrige Umstände dazu geführt haben, in einem Spielsalon zu arbeiten. Ohne Schutz durch männliche Verwandschaft muß sie selbst darum kämpfen, nicht den mit ihrer Situation verbundenen Avancen und Vorurteilen zum Opfer zu fallen. Sie tut das mit sehr viel Witz und manchmal mehr Initiative als Verstand, so daß es dem Leser eine sehr vergnügte Zeit beschehrt, ihr dabei über die Schulter zu sehen. Natürlich ist die Geschichte nicht sehr realistisch und folgt dem Aschenputtelprinzip, aber das Buch ist voller charmanter Dialoge, voll Wortwitz und skurriler Charaktere, daß man sich nicht wirklich an der Unwahrscheinlichkeit der Geschichte stört.
Ich lese das Buch besonders gerne, wenn ich krank bin, weil es mich immer noch aufheitert und ich von der ersten bis zur letzten Seite am Kichern bin.
Übrigens kann man das Buch, trotz des Titels und der Tatsache, daß es eine Liebegeschichte ist, auch als Mann lesen. Ich kenne einige männliche Wesen, die es mit Freude gelesen haben. |
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