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Namu
Anmeldedatum: 26.09.2007 Beiträge: 28 Wohnort: bei Tübingen
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Verfasst am: So Jun 08, 2008 5:35 pm Titel: |
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@Kittie: Was ist ein ein "Fronit"? Hat das irgendeine Bedeutung?
Ich bin gestern mit den "Otulaws of the Marsh" fertig geworden, welches zu den vier chinesischen Klassikern gehört. Gibt einen recht guten Einblick in eine Welt, in der noch völlig andere Wertvorstellungen herrschten. Mir war es teilweise etwas zu brutal...
Die Chinesen hatten schon sehr heftige Hinrichtungsmethoden...
Um mich aufzuheitern habe ich dann noch gleich den "fliegenden Fuchs vom Schneeberg" von meinem lieben Jin Yong hinterher gelesen.
Das ist ein recht interessantes Buch, das eine Geschichte in der Vergangenheit durch Erzählungen einiger Menschen, die auf einer Bergspitze festsitzen, aufrollt. Da jeder der Beteiligten einen Teil hinzufügt, der den anderen unbekannt ist, ändert sich der Tonus der Geschichte jedes Mal ab... Figuren erscheinen in neuem Licht... etc.
Das Buch hat auch ein interessantes Ende...  |
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Kittie
Anmeldedatum: 27.10.2007 Beiträge: 146
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Verfasst am: So Jun 08, 2008 5:58 pm Titel: |
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| Namu hat Folgendes geschrieben: | @Kittie: Was ist ein ein "Fronit"? Hat das irgendeine Bedeutung?
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Ja das hat 'ne Bedeutung. Gebe hier erst mal einen kleinen Abriss - ausführlicher gehe ich dann bei der richtigen Vorstellung drauf ein.
Ein Fornit ist ein kleines erdachtes Wesen von einem Schriftsteller, der langsam verrückt wird. Und dieser Fornit lebt in der Schreibmaschine des Schriftstellers und hält ihm eben bei Laune was das Schreiben angeht.
Ich bräuchte auch manchmal einen kleinen Fornit, der dann meinen Computer mit Fornus bestäubt.  _________________ i LooK inTo thE miRrOR ... tHe wHOrE iS aLL i See |
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Namu
Anmeldedatum: 26.09.2007 Beiträge: 28 Wohnort: bei Tübingen
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Verfasst am: Mi Jun 11, 2008 8:55 pm Titel: |
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Hihi, das klingt aber lustig!  |
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Namu
Anmeldedatum: 26.09.2007 Beiträge: 28 Wohnort: bei Tübingen
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Verfasst am: Mo Jul 07, 2008 9:27 am Titel: |
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Hm, in letzter Zeit habe ich einiges gelesen. Unter anderem die deutsche Kurzversion (von den 120 Kapiteln des Originals gibt es auf deutsch 30!) der Legenden der drei Königreiche. Das wäre dann der 3. der chinesischen Klassiker, den ich gelesen habe und dann würde mir nur noch die "Rote Kammer" fehlen. Nur Leider denke ich, ich kann die 30 Kapitel Version wirklich nicht zählen und werde mich bei Gelegenheit noch einmal an eine englische Übersetzung wagen.
Die "Legenden der 3 Königreiche" entspricht etwas einer chinesischen Version von Homers "Illias". Nur muß ich zugeben, daß ich die "3 Königreiche" eigentlich interessanter fand. Liegt vielleicht daran, daß ich mit der Ilias und Odysee groß geworden bin und mir diese Werke in der Zwischenzeit schon allzu vertraut sind?
Jedenfalls würde ich sagen, von den drei chinesischen Klassikern, die ich gelesen habe, denke ich die "3 Reiche" ist für westliche Leser, die mit Asien eigentlich nichts zu tun haben, am Empfehlenswertesten.
Die anderen sind fast zu speziell.
Aber wer weiß, vielleicht bekommt man ja durch die "3 Reiche" Lust auf mehr?
Ansonsten habe ich noch Merkwürdige Kriminalfälle des Richters Di und Mord im Labyrinth von Robert van Gulik gelesen. Alles sehr nette historische Krimis, die sich schnell durchlesen lassen. Van Gulik bekommt es ganz gut hin, die vergangene Zeit mit ihren Sitten und Gebräuchen zu schildern. Außerdem sind Richter Di und seine Helfer wirklich sympathische Figuren.
Ich werde bestimmt noch mehr Richter-Di Romane lesen...
Und um bei Krimis zu bleiben:
Mord im Quadrat und Lauter reizende alte Damen standen auch noch auf meinem Programm.
Ersteres ist eine Kurzkrimisammlung mit Fällen, die alle in Mannheim spielen (daher das "im Quadrat", das soll doppeldeutig sein. Ich komme übrigens von dort. Schönste Stadt der Welt...). Ich kam mit dem neumodischen Stil/Erzählweise des Buches leider weniger zurecht.
"Lauter reizende alte Damen" ist ein Tommy und Tuppence Roman von Agatha Christie. Da ich Tommy Und Tuppence ganz sympathisch finde, finde ich natürlich auch das Buch nett. Ich erinnere mich, daß ich es beim ersten Mal Lesen auch sehr spannend fand und mir nicht gleich alle Zusammenhänge im Vorraus denken konnte.
Da ich das Buch jetzt schon kannte, war es natürlich weit weniger aufregend, aber immer noch ganz nett. Das Problem mit Krimis, die auf eine große Schlußenthüllung der Rätsel hinauslaufen, ist eben, daß man sie dann nicht allzu oft lesen kann... |
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Kittie
Anmeldedatum: 27.10.2007 Beiträge: 146
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Verfasst am: Mo Jul 07, 2008 11:09 am Titel: |
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Namu - bei Mord im Quadrat handelt es sich bei den Fällen um fiktive Geschichten oder "Tatsachenberichten"? _________________ i LooK inTo thE miRrOR ... tHe wHOrE iS aLL i See |
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Namu
Anmeldedatum: 26.09.2007 Beiträge: 28 Wohnort: bei Tübingen
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Verfasst am: Mo Jul 07, 2008 9:43 pm Titel: |
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Um fiktive Geschichten.
Aber ich denke, der Autor hat sich zum Teil von kleinen Zeitungsnotizen inspirieren lassen und die dann sehr, sehr stark ausgeschmückt. Einiges kam mir doch recht vertraut vor... |
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Kittie
Anmeldedatum: 27.10.2007 Beiträge: 146
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Verfasst am: Sa Okt 11, 2008 6:56 pm Titel: |
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Ich habe heute Feuchtgebiete beendet und werde dann morgen mit dem zwieten Band von Abarat anfangen. _________________ i LooK inTo thE miRrOR ... tHe wHOrE iS aLL i See |
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Kittie
Anmeldedatum: 27.10.2007 Beiträge: 146
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Verfasst am: Do Okt 23, 2008 7:48 pm Titel: |
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Ich lese grad den zweiten Band von Abarat.
Silence brachte mich auf die Abarat-Saga und diese ist einfach nur genial und die Einzige, die an die Dunkle-Turm-Saga ranreicht. Mit jeder Seite wird die Geschichte spannender und man taucht immer mehr in diese Welt ab - einfach fantastisch! Ich bin auch schon riesig gespannt wie die Geschichte weitergeht. _________________ i LooK inTo thE miRrOR ... tHe wHOrE iS aLL i See |
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yun
Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 8
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Verfasst am: Mo Nov 03, 2008 4:14 pm Titel: |
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| strugatzki - *picknick am wegesrand* gerade zu ende gelesen ... |
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jade.day
Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 6 Wohnort: Rockenhausen
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Verfasst am: Mo Nov 03, 2008 4:43 pm Titel: |
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| Lara Adrian - Geschöpf der Finsternis |
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Namu
Anmeldedatum: 26.09.2007 Beiträge: 28 Wohnort: bei Tübingen
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Verfasst am: Do Nov 06, 2008 3:29 pm Titel: |
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| Im Moment lese ich gerade die Prinz Eisenherz Comics von Hal Foster mal wieder durch. Meines Erachtens ein der unterhaltsamsten Comicserien, die es so gibt, da mit viel Witz und Liebe zum Detail geschrieben. |
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Namu
Anmeldedatum: 26.09.2007 Beiträge: 28 Wohnort: bei Tübingen
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Verfasst am: Di Dez 09, 2008 4:01 pm Titel: |
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Der Kirschblütenmord von Laura J. Rowland
Das ist ein historischer Krimi, den mir eine liebe, nette Freundin zum Geburtstag geschenkt hat, weil sie weiß, daß ich mich für Ostasien interessiere und historische Krimis mag.
Leider bezieht sich meine Ostasienliebe eher auf Korea und China, der Krimi spielt aber in Japan. Frau Rowland hat eine ganze Reihe Bücher über Sano Ichiro, der Mordfälle und Intrigen in Japan unter der Tokugawa Herrschaft aufklärt, geschrieben und dieses ist das erste Buch davon.
Ob meiner Unkenntniss des Landes war ich ein wenig skeptisch, ob das Buch überhaupt für mich geeignet ist, aber in der Hinsicht muß ich der Frau wirklich mein Kompliment aussprechen: sie hat alles sehr genau erklärt, ohne daß diese Erklärungen langweilig oder unpassend wirken. Meiner Ansischt nach, ist das sogar der beste Teil des Buches.
Für mich war das Buch trotzdem nicht. Mir waren diverse Tötungsvorgänge und Sexpraktiken zu detailliert beschrieben. Ich bin da altmodisch und letzteres ist meiner Meinung nach einfach Privatsache. Ersteres fand ich einfach nur ein wenig seltsam. Das soll jetzt keine Kritik, nur eine subjektive Anmerkung.
Was ich hingegen wirklich auszusetzen habe: Sano Ichiro denkt, meiner Ansicht nach, viel zu europäisch und viel zu modern für seine Zeit!
Das war irgendwie ein ganz schöner Bruch!
Aber ich mag mich da irren. Wie gesagt, von Japan habe ich so gut wie keine Ahnung!
Ansonsten fand ich die Geschichte ziemlich vorhersehbar. |
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Namu
Anmeldedatum: 26.09.2007 Beiträge: 28 Wohnort: bei Tübingen
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Verfasst am: Sa Dez 13, 2008 12:59 pm Titel: |
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Frostfeuer von Kai Meyer
Kai Meyer gilt momentan wohl als DER deutsche Fantasy-Auto. Er schreibt für Kinder und für Erwachsene. Ich habe bisher vier Bücher von ihm gelesen: zwei Bänder seiner Wellenläufer-Trilogie, Dschinnland und jetzt Frostfeuer.
In allen vier Bücher vermischt Meyer Elemente und Erzählstränge aus diversen Sagen, Geschichten, Mythen, manchmal etwas Historie (und manchmal ein wenig aus Filmen) zu einer mehr oder wenigen eigenen Geschichte. Ich sage mehr oder weniger, weil es mehr der Fall war bei den ersten drei Büchern, die ich von ihm las, aber weniger bei "Frostfeuer". Zudem sind bei Frostfeuer meines Erachtens auch die Charaktere etwas auf der Strcke geblieben. Die Figur aus Wellenläufer, das mich jetzt auch nicht sooo gefesselt hat, waren da schon mehrdimensionaler.
Persönlich kam ich noch mit Dschinnland am Besten zurecht, von dem ich mich wirklich in eine andere, zauberhafte Welt entführen lassen konnte und bei dem mir auch die Charaktere mehr zusagten.
Mag vielleicht daran liegen, daß Dschinnland mehr auf ein älteres Pubklium abziehlt, als die anderen Romane, die ich von ihm gelesen habe, bei denen es sich mehr um Fantasy für Kinder handelte.
(Ein bißchen frage ich mich langsam aber doch, ob der Autor nicht allgemein ein wenig überschätzt ist. Nicht, daß ich ihn schlecht finden würde. Ich bin ja sowieso immer froh, wenn jemand lesbare Kinderfantasy schreibt. Mich wundert es nur ein wenig, daß er derart über den grünen Klee hinaus gelobt wird...) |
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